Zwei Nachträge – Klima und Ukraine/NATO

1. Klima
Beim Klima geht es voran
, das Bild zeigt es. Wer mehr wissen will kann auch bspw. hier lesen oder reinhören: „Küstenerosion am spanischen Mittelmeer Wie Katalonien um seine Strände kämpft“ 

Binnenfischer vereint mit Tourismus und Strandbebauung gegen Energie- und Wasserwirtschaft, Naturschutz flußaufwärts und Sand- und Sedimentverlust flußabwärts gegen den Bestand der Küste … und dann auch noch dieser Klimawandel, dieser! (im oben verlinkten Beitrag sind weitere Links zum Thema enthalten)

Klimamaßnahmen: Business as usual – Pixabay
Der Klimawandel ist seit spätestens seit 1972 bekannt. Die „Verlandung der Stauseen gefährdet die nachhaltige Nutzung der Wasserkraft“ ist ebenso kalter Kaffee:
… Rund 75% der Fachartikel wurden ab 1980 publiziert, …
(etwas runtersrollen, die Zusammenfassung ist genügend aussagekräftig). Vor Jahren haben schon phönix und arte in Dokumentationen darüber berichtet, dass der Welt der „Rohstoff Sand“ ausgeht, die Talsperren halten den Nachschub zurück („Weltweit 2,8 Millionen Dämme“ – „Nur ein Viertel der Flüsse fließen noch frei„), der Bedarf plündert die Bestände in atemberaubendem Tempo.
 
Aber jetzt ist Klima (und Corona) ja aus, jetzt haben wir …
Guernica, 26.04.1937 – Bundesarchiv, Bild 183-H25224

2. Ukraine
Mit der anekdotischen Berichterstattung kann ich gar nichts anfangen – „unsere“ Medien: unsere Propaganda, „deren“ Medien: deren Propaganda … uups, wer hätte das gedacht? – , für mich ist sie ein Ärgernis – siehe nebenstehendes Bild: So ist Krieg, so war Krieg und so wird Krieg immer sein.1)„Guernica war nur eine der schutzlosen Städte, die von der Luftwaffe der nationalistischen Streitkräfte während des Feldzuges in der baskischen Provinz Vizcaya zerstört wurden.“ Grundlose Angriffe auf ungeschützte Städte, es ging nur darum „dem  Gegner“ Schaden zuzufügen und den Widerstand der Bevölkerung zu brechen! Die Demoralisierung gelingt der im WK II gemachten Erfahrung nach nie, idR wird im Gegenteil der Durchhaltewillen gestärkt, was bleibt ist Mord und Verbrechen!2)„Die Beamten können nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen.“ so der ehemalige Bundesinnenminister Herman Höcherl; heute erwartet man von den Soldaten, dass sie mit dem Kriegsvölkerrecht unter Arm rumlaufen? *facepalm*

Die Ukraine versucht Europa und die gesamte NATO mit in den Krieg zuziehen. Aber müssen wir dem folgen, in einen globalen Krieg?

Es wird in den asozialen Netzwerken bereits freudig den Panzerschlachten zwischen deutschen Leopard 2 und russischen T-90 entgegengefiebert, aber hoffentlich nur dort!

Wer sich über diesen Irrsinn ein Bild verschaffen will kann zur Info die vorstehenden Links zu den Panzern anklicken und sich durch die darin enthaltenen Einzelkapitel und Links durchklicken (Beispiel dafür welch ein Aufwand allein für die Kanone betrieben wird, oder für die Munition des „Ballermanns“, oder die Panzerung eines solchen „Streitwagens“ … man kann den Verstand verlieren darüber, wieviel Gehirnschmalz und Ingenieurskunst verbraten wird um andere Menschen umzubringen *facepalm*).3)“Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.” Dwight D. Eisenhower, 34. POTUS  – Rede vor der American Society of Newspaper Editors, 1953, Zitat via Maskenfall, das Zitat ist verifiziert  

Den Ukraine-Krieg betreffend gibt es meiner Meinung nach nur zwei Möglichkeiten

1. Man versucht(?) Frieden zu schaffen mit noch mehr Waffen, noch viel mehr Waffen, noch viel viel mehr … (der „militärisch-industrielle-Komplex“ freut sich „wie Bolle“, ebenso etliche Aktionäre und Milliardäre). Erwartbares Ergebnis: Die „Grosnyfizierung“ ukrainischer Städte.4)siehe Bild: „Grosny im Jahr 1995: Die Kämpfe zwischen der russischen Armee und den Separatisten haben die Stadt in ein Trümmerfeld verwandelt.“ Maximaler Verlust an Menschen, Gebäuden, Infrastruktur, Kultur und Zivilisation!

Nur maximale Vorteile für die NATO-Rüstungsindustrie und maximale Nachteile für die Menschen und das Land! Und ggf. für uns alle:

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EILMELDUNG, 8. März 2022, 20:59 h (tagesschau.de): Ukraine-Krieg: Polen will MiG-29-Kampfflugzeuge an die USA übergebenin Ramstein, die Amis können die dann unauffällig an ukrainische Piloten übergeben?? Der nächste Dreh an der Schraube „Frieden schaffen mit mehr Waffen“ Ohne Worte!

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2. Man kann die Ukraine mit der Tatsache konfrontieren, dass weder die EU noch die NATO für sie in den Krieg ziehen wird – und dementsprechend handeln! Das wissen alle Beteiligten und doch … Das würde allerdings bedeuten, dass man sofort jede Unterstützung der Ukraine – außer humanitärer Hilfe – einstellt und so die Ukraine zwingt, den Krieg nicht weiter zu führen.

Vorteile für Land und Menschen („lieber rot statt tot“), Nachteile füt die Rüstungsindustrie, leider auch nachteilig (für „unsere Werte“) weil ebenfalls vorteilhaft für den Agressor!

Wichtig (und unabdingbar) im Szenario 2:
a) Nur im zweiten Szenario gibt es noch irgendetwas zu verhandeln um die Situation für die Menschen und die beteiligten Länder erträglich zu gestalten und mittel- bis langfristig zu bessern.
b) Eine weitere Voraussetzung ist natürlich die Aufhebung aller Sanktionen gegen Russland!!
c) Respektierung russischer Interessen ungeachtet dessen, ob wir diese goutieren oder nicht! Achtung: Respektierung, nicht bedingungslose Anerkennung! Nur wenn b + c erfüllt sind, ist a) möglich!
d) Russland muss endlich als gleichberechtigtes Mitglied der Völkergemeinschaft anerkannt werden! (dass man sich gegenseitig jeweils für das Schmuddelkind hält ist … Käse! So sind die Menschen nun mal: „Den Splitter im Auge des anderen sehen, aber den Balken im eigenen Auge nicht!“ das steht schon in der Bibel.)

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Update 9. März 2022, 07:32 h (dlf): Die USA haben das Problem mit den polnischen MiGs erkannt (man soll es nicht glauben) und solche „Tricks“ abgelehnt. *ufff*

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Wieviel Verantwortung der Westen am Krieg in der Ukraine trägt? Schöner und umfassender hätte ich das nicht ausdrücken können; ein Freund hat mir das Link geschickt, nach dem letzten Beitrag (hier das Original):

„Das amerikanisch Imperium vernichtet sich selbst. Aber niemand dachte, dass es so schnell gehen würde.“

MYTHOS zitiert Michael Hudson:

Die Grundannahme wirtschaftlicher und diplomatischer Prognosen ist, dass jedes Land in seinem eigenen Interesse handelt. Eine solche Argumentation ist in der heutigen Welt nicht hilfreich.

Besonders dann nicht, wenn man sich um Interessen Anderer einen Scheißdreck schert!

…  niemand hätte gedacht, dass sich das amerikanische Imperium so schnell selbst zerstören würde.

Mehr als eine Generation lang haben die prominentesten US-Diplomaten vor dem gewarnt, was sie für die ultimative äußere Bedrohung hielten: eine Allianz aus Russland und China, die Eurasien beherrschen würde.

Die Wirtschaftssanktionen „des Westens“ und die militärische Konfrontation (NATO-Osterweiterung, Kriege in Libyen, Irak, Syrien) angeführt und gefordert von „unseren besten Freunden“ haben diese beiden Länder, Russland und China, zusammengetrieben und treiben andere Länder in ihre ggf. entstehende, zukünftige eurasische Umlaufbahn. Was alleine schon ein Alptraum für die USA ist und immer war: Eine evtl. mögliche Zusammenarbeit russischer Rohstoffe und europäischer Wissenschaft, Ingenieurskunst und Wirtschaftskraft, das wäre das sichere Ende der US-Dollar-Hegemonie! Sind Putins Avancen in Richtung EU und NATO deshalb hintertrieben worden? „Ein Schelm wer böses dabei denkt!“ Ich würde darauf wetten!

Dieses geldpolitische Privileg – die Seignorage [Geldschöpfungsgewinn/Schlagschatz] des Dollars – hat es der US-Diplomatie ermöglicht, dem Rest der Welt eine neoliberale Politik aufzuzwingen, ohne selbst viel militärische Gewalt anwenden zu müssen, außer um sich das Öl des Nahen Ostens zu sichern.

Die jüngste Verschärfung der US-Sanktionen, die Europa, Asien und andere Länder am Handel und an Investitionen mit Russland, dem Iran und China hindern, hat den Verbündeten der USA enorme Opportunitätskosten – die Kosten der verpassten Chancen – aufgebürdet. Und die jüngste Konfiszierung des Goldes und der Devisenreserven Venezuelas, Afghanistans und nun auch Russlands sowie die gezielte Beschlagnahmung von Bankkonten wohlhabender Ausländer (in der Hoffnung, deren Herz und Verstand zu gewinnen, da sie auf die Rückgabe ihrer beschlagnahmten Konten hoffen), hat der Vorstellung ein Ende gesetzt, dass Dollarbestände – oder jetzt auch Vermögenswerte in Pfund Sterling und Euro, den NATO-Satelliten des Dollars – ein sicherer Anlagehafen sind, wenn die Weltwirtschaftslage ins Wanken gerät.

… Das Grundthema dieses Superimperialismus war, wie in den letzten fünfzig Jahren der US-Schatzwechselstandard ausländische Ersparnisse in die US-Finanzmärkte und -Banken gelenkt hat und der Dollar-Diplomatie einen Freifahrtschein gab. Ich dachte, dass die Entdollarisierung von China und Russland angeführt werden würde, die die Kontrolle über ihre Volkswirtschaften übernehmen wollen, um die Art von finanzieller Polarisierung zu vermeiden, die den Vereinigten Staaten die Austerität aufzwingt. Aber die US-Regierung zwingt Russland, China und andere Länder, die nicht in der US-Umlaufbahn gefangen sind, die Zeichen der Zeit zu erkennen und ihr Zögern zu überwinden, die Dollarbindung aufzuheben.

… Der globale Zerfallsprozess läuft bereits seit einigen Jahren, angefangen mit den Sanktionen, die Amerikas NATO-Verbündete und andere Wirtschaftssatelliten am Handel mit Russland hindern. Für Russland hatten diese Sanktionen die gleiche Wirkung wie Schutzzölle.

Russland war zu sehr von der neoliberalen Ideologie der freien Marktwirtschaft eingenommen, um Maßnahmen zum Schutz seiner eigenen Landwirtschaft und Industrie zu ergreifen. … Als die baltischen Staaten sich den amerikanischen Sanktionen beugten und den russischen Markt für ihren Käse und andere landwirtschaftliche Produkte verloren, baute Russland schnell seinen eigenen Käse- und Milchsektor auf – und wurde gleichzeitig zum weltweit führenden Getreideexporteur.

Russland entdeckt gerade (oder steht kurz davor), dass es keine US-Dollar zur Stützung des Rubelkurses braucht. Die russische Zentralbank kann die Rubel schaffen, die für die Bezahlung der inländischen Löhne und die Finanzierung der Kapitalbildung benötigt werden. Die Konfiszierung der Dollar- und Euro-Reserven durch die USA könnte Russland endlich dazu bringen, sich von der neoliberalen Geldphilosophie zu verabschieden, und wie von Sergei Glaziev seit langem vertreten, sich der Modernen Geldtheorie (MMT) anzuschließen.

Hintergrund: Aufstieg der Oligarchen unter Boris Jelzin. Will man etwas über den Einfluss des Westens auf Jelzins Wahl in Russland wissen, muss man sich mit der 1996-er Wahl beschäftigen. Es kann als gesichert gelten, dass us-amerikanische Spinndoktoren („Jelzin oder das Chaos“) wahlentscheidend waren. So wurde in der Folge verhindert5)kein Aufbau eines soliden Finanz- und Bankensystems, das es ermöglicht hätte Geld im eigenen Land anzulegen, dass die russischen Milliardäre ihr ergaunertes Geld in Russland anlegten und so helfen würden das Land zu entwickeln. Mangels eines funktionierenden Finanz- und Bankensystem in Russland konnte man es den Oligarchen leicht schmackhaft machen, das Geld außer Landes zu schaffen. Heute werden ihre Vermögen von den gelchen Leuten blockiert und ihre Yachten einkassiert – das ist Rechtsbruch! Folge davon:

Doch für die russischen Milliardäre scheint [heute] ihr eigenes Land allmählich am sichersten zu sein.

Seit vielen Jahrzehnten kämpfen die US-Notenbank und das Finanzministerium dagegen an, dass Gold seine Rolle in den internationalen Reserven zurückerhält. Aber wie werden Indien und Saudi-Arabien ihre Dollarbestände bewerten, wenn Biden und Blinken versuchen, sie unter Druck zu setzen, damit sie der „regelbasierten Ordnung“ der USA folgen, anstatt ihre eigenen nationalen Interessen zu verfolgen? Das jüngste US-Diktat lässt ihnen kaum eine andere Wahl, als damit zu beginnen, ihre eigene politische Autonomie zu schützen, indem sie ihre Dollar- und Euro-Bestände in Gold umwandeln, als einen Vermögenswert, der frei von der politischen Haftung ist, als Geisel für die zunehmend kostspieligen und störenden US-Forderungen gehalten zu werden.

Die US-Diplomatie hat Europa seine erbärmliche Unterwürfigkeit unter die Nase gerieben, indem sie seine Regierungen aufforderte, ihre Unternehmen zu veranlassen, ihre russischen Vermögenswerte für Pfennigbeträge abzustoßen, nachdem Russlands Devisenreserven blockiert wurden und der Rubelkurs abstürzte. Blackstone, Goldman Sachs und andere US-Investoren kauften schnell auf, was Shell Oil und andere ausländische Unternehmen abgaben. [Hervorhebung HHö]

Die üblichen Verdächtigen machen mal wieder Kasse! *grrrh*

… die Konfrontationen, die sich aus dem „Anstupsen des Bären“ [„reizen des Bären“] mit der US/NATO-Aggression gegen Russland ergeben hat [gemeint ist die NATO-Osterweiterung], haben eine kritische Masse überschritten. Es geht nicht mehr nur um die Ukraine. Sie ist lediglich der Auslöser, ein Katalysator, der einen Großteil der Welt aus der US/NATO-Umlaufbahn treibt. [!! – Anmerkungen HHö]

Wie kam das alles? Nun einmal hat Obama Russland mit der Abqualifizierung zur Regionalmacht böse verletzt, zweitens hat „der Westen“ Russland (ibs. Putin persönlich) immer wieder auflaufen lassen und russische Wünsche und Interessen6)„Ex-Nato-Chef sagt, Putin wollte schon früh in seiner Amtszeit dem Bündnis beitreten“ – George Robertson erinnert daran, dass der russische Präsident nicht in einer Reihe mit „unwichtigen Ländern“ warten wollte
George Robertson, ein ehemaliger Vertei
digungsminister der Labour-Partei, der die Nato zwischen 1999 und 2003 leitete, sagte, Putin habe bei ihrem ersten Treffen deutlich gemacht, dass er Russland als Teil Westeuropas sehen wolle. „Sie wollten Teil dieses sicheren, stabilen und wohlhabenden Westens sein, aus dem Russland damals ausgeschlossen war“, sagte er.
frech ignoriert und drittens hat die NATO-Osterweiterung Russland gezeigt, was es von dem US-geführten Westen wirklich zu erwarten hat.

Die Folgen die heute zu besichtigen sind

… können nicht wirklich als „unbeabsichtigt“ bezeichnet werden. Zu viele Beobachter haben genau darauf hingewiesen, was passieren würde – allen voran Präsident Putin und Außenminister Lawrow, die erklärten, wie sie reagieren würden, wenn die NATO sie in die Enge treiben würde, während sie die russischsprachigen Länder der Ostukraine angreifen und schwere Waffen an Russlands Westgrenze verlegen [besser statt während: dann würden sie (Russland) dementsprechend handeln … imho im Zusammenhang so gemeint – HHö]. … Den Neocons, die die US-Außenpolitik kontrollieren, war das schlichtweg egal. Wer die russischen Bedenken anerkannte, galt als Putinversteher.

Die Demokraten sind außenpolitisch eher noch mehr Hardliner als die Republikaner:

Aber sie scheinen von dem wieder aufkeimenden Russlandhass der Biden-Administration durch Außenminister Blinken und Victoria Nuland-Kagan [HHö: das ist Victoria_fuck_the_EU_Nuland, sie ist jetzt Unterstaatssekretärin unter Außenminister Blinken] überrumpelt worden zu sein. Trumps Ausdrucksweise und Manierismen mögen ungehobelt gewesen sein, aber Amerikas Neokonservative sind viel mehr von einer global bedrohlichen Konfrontation besessen. Für sie war es eine Frage, wessen Realität als Sieger hervorgehen würde: die „Realität“, die sie glaubten, schaffen zu können, oder die wirtschaftliche Realität außerhalb US-Kontrolle.

Was das Ausland nicht für sich selbst getan hat, um den IWF, die Weltbank und andere starke Arme der US-Diplomatie zu ersetzen, dazu zwingen amerikanische Politiker sie jetzt. [Hervorhebung HHö]

Die Welt wird nun gezwungen sein (sich gezwungen sehen) IWF, Weltbank u. a. „Werkzeuge“ der USA zu entmachten und zu ersetzen!

Anstatt dass sich die Länder Europas, des Nahen Ostens und des Globalen Südens aufgrund ihrer eigenen langfristigen wirtschaftlichen Interessen abspalten, treibt Amerika sie weg, so wie es das mit Russland und China getan hat. Immer mehr Politiker werben um die Gunst der Wähler, indem sie die Frage stellen, ob ihren Ländern mit neuen Währungsvereinbarungen besser gedient wäre, die den dollarisierten Handel, die Investitionen und sogar den Schuldendienst im Ausland ersetzen.

Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln trifft die Länder des Globalen Südens besonders hart und fällt mit ihren eigenen Covid-19-Problemen und dem drohenden fälligen Schuldendienst in Dollar zusammen. … Wie lange werden diese Länder noch Sparmaßnahmen ergreifen, um ausländische Anleihegläubiger zu bezahlen? 7)Das ist den Amis doch egal! Im Zweifel kommen die Flugzeugträger und die Marines! Wie die Amerikaner die Welt sehen wird an diesem Bild deutlich! Man kann auch einmal darüber nachdenken, warum der Generalsekretär der NATO Zivilist und immer ein Europäer ist, der militärische Befehlshaber aber immer ein amerikanischer 4-Sterne General! Hm? Warum wohl?

Wie werden die Volkswirtschaften der USA und Europas angesichts ihrer Sanktionen gegen die Einfuhr von russischem Gas und Öl, Kobalt, Aluminium, Palladium und anderen Grundstoffen zurecht-kommen? Amerikanische Diplomaten haben eine Liste von Rohstoffen erstellt, die ihre Wirtschaft dringend benötigt und die daher von den verhängten Handelssanktionen ausgenommen sind. Damit verfügt Putin über eine handliche Liste von Druckpunkten der USA, die er bei der Neugestaltung der Weltdiplomatie nutzen kann, um europäischen und anderen Ländern dabei zu helfen, sich von dem Eisernen Vorhang zu lösen, den Amerika errichtet hat, um seine Satelliten in die Abhängigkeit von hochpreisigen US-Lieferungen zu zwingen! [Hervorhebung HHö]

Wie wir bereits von Donald Trump gehört haben, ist Biden an allem schuld, also auch an der Inflation (*facepalm*). Hudsons Beitrag schließt:

Der Versuch, Russland zu einer militärischen Reaktion zu zwingen und damit vor dem Rest der Welt schlecht dastehen zu lassen, entpuppt sich als ein Schachzug, das lediglich darauf abzielt, dass Europa mehr zur NATO beiträgt, mehr US-Militärgüter kauft und sich noch stärker in die handels- und geldpolitische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten begibt. Die dadurch verursachte Instabilität führt dazu, dass die Vereinigten Staaten so bedrohlich wirken, wie Russland vom NATO-Westen dargestellt wird.

Einzelnachweise

Einzelnachweise
1 „Guernica war nur eine der schutzlosen Städte, die von der Luftwaffe der nationalistischen Streitkräfte während des Feldzuges in der baskischen Provinz Vizcaya zerstört wurden.“ Grundlose Angriffe auf ungeschützte Städte, es ging nur darum „dem  Gegner“ Schaden zuzufügen und den Widerstand der Bevölkerung zu brechen! Die Demoralisierung gelingt der im WK II gemachten Erfahrung nach nie, idR wird im Gegenteil der Durchhaltewillen gestärkt, was bleibt ist Mord und Verbrechen!
2 „Die Beamten können nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen.“ so der ehemalige Bundesinnenminister Herman Höcherl; heute erwartet man von den Soldaten, dass sie mit dem Kriegsvölkerrecht unter Arm rumlaufen? *facepalm*
3 “Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.” Dwight D. Eisenhower, 34. POTUS  – Rede vor der American Society of Newspaper Editors, 1953, Zitat via Maskenfall, das Zitat ist verifiziert
4 siehe Bild: „Grosny im Jahr 1995: Die Kämpfe zwischen der russischen Armee und den Separatisten haben die Stadt in ein Trümmerfeld verwandelt.“
5 kein Aufbau eines soliden Finanz- und Bankensystems, das es ermöglicht hätte Geld im eigenen Land anzulegen
6 „Ex-Nato-Chef sagt, Putin wollte schon früh in seiner Amtszeit dem Bündnis beitreten“ – George Robertson erinnert daran, dass der russische Präsident nicht in einer Reihe mit „unwichtigen Ländern“ warten wollte
George Robertson, ein ehemaliger Vertei
digungsminister der Labour-Partei, der die Nato zwischen 1999 und 2003 leitete, sagte, Putin habe bei ihrem ersten Treffen deutlich gemacht, dass er Russland als Teil Westeuropas sehen wolle. „Sie wollten Teil dieses sicheren, stabilen und wohlhabenden Westens sein, aus dem Russland damals ausgeschlossen war“, sagte er.
7 Das ist den Amis doch egal! Im Zweifel kommen die Flugzeugträger und die Marines! Wie die Amerikaner die Welt sehen wird an diesem Bild deutlich! Man kann auch einmal darüber nachdenken, warum der Generalsekretär der NATO Zivilist und immer ein Europäer ist, der militärische Befehlshaber aber immer ein amerikanischer 4-Sterne General! Hm? Warum wohl?

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